Aktuelle Selbstbehauptungskurse

 Wir freuen uns, wieder verschiedene
Selbstbehauptungskurse anbieten zu können.

Folgende Kurse stehen zur Auswahl:

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Für Mädchen*

  • im Alter von 6 bis 8 Jahren | Flyer
    von 13. – 14. Juni 2026
    und von 06. – 07. November 2026
  • im Alter von 8 bis 10 Jahren | Flyer
    von 14. – 15. März 2026
  • im Alter von 10 bis 12 Jahren | Flyer
    von 4. – 5. Juli 2026
  • im Alter von 12 bis 14 Jahren | Flyer
    am 17. und 24. Oktober 2026

 

 

 

 

 

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Für Jungen*

  • im Alter von 6 – 8 Jahren | Flyer
    von 14. – 15. März 2026
    und von 02. – 03. November 2026
  • im Alter von 8 bis 10 Jahren | Flyer
    von 18. – 19. April 2026
    und 04. – 05. August 2026

 

 

 

 

 

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Die wichtigsten Grundsätze unserer Selbstbehauptungskurse:

Die Kurse finden geschlechts- und altersspezifisch statt und setzen an den individuellen Fähigkeiten und den Stärken der Mädchen* und Jungen* an.
Die Teilnahme am Kurs und den angebotenen Übungen ist freiwillig, Freude steht im Vordergrund und es soll keine Angst erzeugt werden.
Die Themen werden alters- und kindgerecht aufbereitet.
Es findet ein Elterninformationsabend als wichtiger, ergänzender Baustein zum Selbstbehauptungskurs statt.

Kursinhalte und Ziele der Selbstbehauptungskurse:

  • Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Eigene Gefühle und Grenzen wahrnehmen und durchsetzen
  • Kennenlernen der Selbstbestimmungsrechte
  • Grenzüberschreitungen erkennen und einschätzen
  • Handlungsmöglichkeiten in Gefahrensituationen
  • Sich Hilfe holen, sich Anvertrauen, Erlernen von Sicherheitsregeln
  • Benennen lernen aller Körperteile
  • Solidarisches Handeln

Methoden …
… sind unter anderem Gespräche, Rollenspiele, Wahrnehmungsübungen sowie Selbstbehauptungs- und Eigenschutzstrategien.

Anmeldung: ausgefülltes Anmeldeformular per Mail an praevention@frauennotruf-ebe.de

Fragen gerne an praevention@frauennotruf-ebe.de
oder telefonisch unter 08092 88110

Kursgebühr: 60 Euro

Pressemitteilung bff – Statistik der Fachberatungsstellen für 2025

Statistik der Fachberatungsstellen im bff zeigt für 2025 steigende Nachfrage und zögerlichen Ausbau des Hilfesystems

Im Jahr 2025 haben die 230 im bff zusammengeschlossenen Fachberatungsstellen mehr als 100.000 Menschen beraten und ca. 313.000 Beratungsgespräche geführt.

Hinzu kamen ca. 13.600 Veranstaltungen, darunter Infoveranstaltungen, Fortbildungen und Präventionsangebote, sowie 9.500 Vernetzungstreffen. Damit setzt sich der Anstieg der Leistungen der Fachberatungsstellen gegenüber den Vorjahren fort.

Auch bei den personellen Ressourcen gibt es eine positive Entwicklung: Im Jahr 2025 standen einer Fachberatungsstelle durchschnittlich 3,81 staatlich geförderte Vollzeitstellen zur Verfügung, gegenüber 2,75 im Jahr 2024. Gleichzeitig ist die Finanzierung vieler Beratungsstellen weiterhin nicht ausreichend und es muss oft ein Eigenanteil, z. B. durch Spenden, aufgebracht werden. Gerade in strukturschwachen Regionen erschwert dies den notwendigen Ausbau des Hilfesystems.

Mit dem 2025 verabschiedeten Gewalthilfegesetz wurde eine wichtige Grundlage geschaffen. Die Länder sind verpflichtet, ein bedarfsgerechtes Netz an Schutz- und Beratungsangeboten sicherzustellen. Der individuelle Rechtsanspruch auf Schutz und fachliche Beratung tritt zum 1. Januar 2032 in Kraft. Bis dahin bleibt viel zu tun, um den Anspruch des Gewalthilfegesetzes – niedrigschwellige und bedarfsgerechte Hilfe für alle gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder – umzusetzen. Gerade bei der Unterstützung von Frauen, die von digitaler Gewalt betroffen sind, zeigen sich weiterhin erhebliche Versorgungslücken.

Digitale Gewalt ist zunehmend Bestandteil von (Ex-)Partnerschaftsgewalt und Stalking. In vielen Beratungsprozessen ist deshalb das Hinzuziehen von IT-Support unerlässlich. Diese Unterstützung ist bislang vielfach nicht finanziert. Nach Angaben der Fachberatungsstellen bestand 2025 in mehr als 3.000 Fällen ein entsprechender Bedarf, ohne dass aber der notwendige Support ermöglicht werden konnte.

Eine weitere Herausforderung sind barrierefreie Zugangswege. Sprachmittlung, barrierefreie Räumlichkeiten sowie mobile und aufsuchende Beratungsangebote stehen längst nicht überall ausreichend zur Verfügung. Für viele Beratungsstellen sind aufsuchende Beratungen nur in Ausnahmefällen möglich, wenn Ratsuchende nicht in die Beratungsstelle kommen können und zugleich eine Onlineberatung nicht möglich ist. Eine Beraterin beschreibt die Situation so: „In seltenen Ausnahmefällen bei Mobilitätseinschränkungen, der Bedarf wäre größer, aber dafür reichen unsere Kapazitäten nicht.“ Der Bedarf kann unterschiedliche Gründe haben. Dazu gehören Mobilitätseinschränkungen aufgrund von Alter, Behinderung oder Krankheit, ein unzureichender öffentlicher Nahverkehr, eine hohe Gefährdungslage bei Betroffenen von Partnerschaftsgewalt, die Betreuung von Kindern bzw. Angehörigen, die nicht allein gelassen werden können.

Die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes erfordert in allen Bundesländern eine genaue Erfassung der Bedarfe, auch von Zielgruppen, die spezifische Zugangswege und Unterstützungsangebote benötigen. Der daraus resultierende Ausbau des Hilfesystems muss mit einer angemessenen Finanzierung und strukturellen Verankerung einhergehen.

Dr. Sangeetha Manavalan-Thoppil, bff-Geschäftsführerin, erklärt: „Alle Betroffenen sollen die Unterstützung bekommen können, die sie brauchen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind noch viele Ausbauschritte nötig. Die jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz der spezialisierten Fachberatungsstellen sind dabei unerlässlich.“

 

 

 

 

Vortrag Altersvorsorge und Geldanlage für Frauen

Der Verein „Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e.V.“ lädt zu einem wichtigen Thema ein:

Renate Fritz, Financial Planner (EBS) und Inhaberin von „Frau & Geld“,
stellt in ihrem Vortrag klare Ansätze und hilfreiche Strategien für die Altersvorsorge und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen vor.

Wir freuen uns auf einen informativen Vortrag und zahlreiche Besucher*innen.

 

 

 

SPD-Ortsverband Markt Schwaben spendet für „Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e.V.“

Hocherfreut hat der Verein „Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e.V.“ in den Räumen seiner Beratungsstelle Frauennotruf am 26. Januar die Spende des SPD-Ortsverbandes Markt Schwaben entgegengenommen. Ein optimaler Start ins Jahr 2026, um mit der benötigten finanziellen Unterstützung die engagierte Vereinsarbeit in der Beratungsstelle und im Frauenhaus fortzusetzen.

v.l.n.r. Magnus Gfüllner und Irmgard Czech (SPD Ortsverbands Markt Schwaben), Elke Zahner-Meike (Vorständin „Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e.V.“) und Anna Vetterling (Leitung „Frauenhaus im Landkreis Ebersberg)

Ein Vortrag von Angela Rupp (Geschäftsführerin), über sexualisierte Gewalt gegen Frauen und die Arbeit des Vereins, und ein intensiver anschließender Austausch bei dem Treffen des SPD-Ortsverbandes Anfang November 2025 hat die Genossen und Genossinnen so beeindruckt, dass sie hier unterstützen wollten. Daher hat der Ortsverband am Wochenende der Markt Schwabener Schlossweihnacht im Advent für den Verein gesammelt und über dessen Arbeit für Frauen informiert: Es sind dabei 535 Euro zusammengekommen! Elke Zahner-Meike, eine der Vorständinnen des Vereins, zeigt sich begeistert, „wir bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern und freuen uns sehr über diese Bestätigung für unsere Arbeit, die wir mit umso mehr Schwung im neuen Jahr fortsetzen!“.

Besonders wertvoll für den „Verein Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg“ ist es, so auch im Landkreis Norden weiter bekannt zu werden. Da der Verein über Mitgliedsbeiträge und Spenden zehn Prozent seiner Personalkosten tragen muss, ein entscheidender Punkt bei der Hilfe für die betroffenen Frauen im Landkreis.

 

 

 

 

Wir suchen…

Frauenhaus im Landkreis Ebersberg öffnet

Es ist so weit: Unter der Trägerschaft des Vereins „Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e. V.“ startet das Frauenhaus im Landkreis am 1. Oktober 2025 seinen Betrieb. Das ist ein engagiertes Zeichen des Landkreises Ebersberg gegen die weiter steigenden Zahlen von Gewalt gegen Frauen. Bis zu sieben von häuslicher Gewalt betroffene Frauen mit ihren Kindern finden im neuen Frauenhaus eine geschützte Unterkunft sowie Beratung und Unterstützung. Um diesen Schutz zu wahren, wird das Frauenhaus anonym geführt.

In einem gemeinsamen Kraftakt ist es den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern von „Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e. V.“ gelungen, Möblierung und Ausstattung des Hauses zu planen, die benötigten Fördergelder und Spenden zu sammeln, Handwerk, Lieferungen und die vielen Handgriffe zur Fertigstellung der Einrichtung zu koordinieren und umzusetzen sowie die für den Betrieb notwendigen Elemente (Arbeitsplätze für die Mitarbeiterinnen, IT im Haus, telefonische Rufbereitschaft usw.) bereitzustellen. Im Schlussspurt war die Besetzung der Stellen des Frauenhaus-Teams eine besondere Herausforderung, die nun gelungen ist: Das Team leitet die erfahrene Sozialpädagogin Anna Vetterling; hinzu kommen je zwei in Teilzeit arbeitende Sozialpädagoginnen und Erzieherinnen sowie eine Verwaltungskraft in Teilzeit. Geringe Stellenanteile für Geschäftsführung und Hausmanagement ergänzen das Team. Unsere Beratungsstelle Frauennotruf wird ihren Service wie bisher anbieten und auch beim Klärungsprozess unterstützen, wenn eine Frau sich mit den Gedanken trägt, die Gewalt mit Hilfe des Frauenhauses zu beenden.

Besonderer Dank gilt dem Landkreis Ebersberg, der nicht nur die Entscheidung für das Frauenhaus getroffen hat, sondern auch den Großteil seiner Finanzierung übernimmt. Die Zusammenarbeit hin zur Inbetriebnahme des Frauenhauses lief in konstruktiver Kooperation zwischen Landratsamt und dem Verein „Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e. V.“. Landrat Robert Niedergesäß ist überzeugt, dass mit dem Frauenhaus „ein weiterer wichtiger Mosaikstein im sozialen Landkreis Ebersberg“ realisiert wurde. „Seit vielen Jahren haben wir auf ein eigenes Frauenhaus im Landkreis hingearbeitet, zunächst auf dessen Bedarfsanerkennung durch den Freistaat gewartet und dann eine geeignete Immobilie hierfür gesucht und schließlich gefunden.“ Er sagt zudem: „Ich bin froh, dass wir mit dem in unserem Landkreis sehr erfahrenen Verein ‚Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e. V.‘ einen Träger gefunden haben, der schon seit Jahrzehnten mit der Beratungsstelle Frauennotruf Frauen in Krisensituationen beisteht. Das garantiert, dass die Frauen, die sich ins Frauenhaus flüchten, in guten Händen sind und die Hilfe erfahren, die sie in solch einer Situation dringend benötigen.“ Bestens unterstützt hat auf dem Weg zur Eröffnung des Frauenhauses auch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Es trägt 50 Prozent der Personalkosten des Frauenhaus-Teams.

Die bereits vielfachen und großzügigen Spenden für das Frauenhaus haben dafür gesorgt, dass die betroffenen Frauen optimal aufgenommen werden können. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Mit zehn Prozent der Sach- und Personalkosten beteiligt sich der Trägerverein weiterhin an der Finanzierung des Frauenhauses. Ein enormer Einsatz für den Verein, der sich umso mehr über jedes neue Mitglied und weitere Spenden freut. Karin Huyer, die Vorstandvorsitzende von „Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e. V.“ ist hocherfreut über den Start des Frauenhauses: „Bereits die Zusage für das Frauenhaus im Landkreis Ebersberg war ein großer Erfolg unseres 35-jährigen Engagements als Verein, seine Eröffnung erfüllt uns jetzt mit großer Freude für die betroffenen Frauen* und ihre Kinder. Sie dürfen nicht allein gelassen werden.“

 

 

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