Beiträge

Frauengeschichte(n) zum Weltfrauentag 2024

Zur lebendigen Bibliothek möchten wir Euch am 7. März um 19:30 Uhr recht herzlich in die Grafinger Stadtbücherei einladen.

Im Rahmen des Weltfrauentags werden bei der Veranstaltung „Frauengeschichte(n)“ Frauen zu Büchern und laden Leser*innen herzlichst dazu ein, in ihre Lebensgeschichte wie in ein Buch einzutauchen.
Dazu hat unsere Geschäftsführerin Angela Rupp eine ehemalige Frauenhaus-Bewohnerin gefunden, die bereit ist, ihre Geschichte zu teilen und über ihr Leben in ein eigenständiges und gewaltfreies Leben zu berichten.
Außerdem wird Olga Siegel, die in der Ukraine geboren ist, ihre Geschichte erzählen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kreisbildungswerk Ebersberg, der Stadt Ebersberg, dem Kreisjugendring und dem AJZ Ebersberg statt.

 

 

Zivilcourage

Im März bieten wir in Kooperation mit der Frauenunion Ebersberg einen Kurs zu Zivilcourage, Selbstbehauptung und Prävention für Frauen* und Mädchen* an.
Ihr könnt Euch unter info@frauennotruf-ebe.de anmelden.

 

Besuch von der Koordinierungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt

Dr. Inken Tremel von der Koordinierungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt besuchte uns in der Beratungsstelle

Neben Themen der Beratungsstelle Frauennotruf wurden vor allem Punkte der Interventionsstelle besprochen.

Der Begehung der neuen Räumlichkeiten folgte ein Austausch zu den Themen Hochrisikofälle und Gefährdungseinschätzung der gewaltbetroffenen Frauen. Weiter wurde von den Kooperationen mit der ortsansässigen Polizei und den Präventionsangeboten berichtet. Abschließend ging es um die Relevanz von Dolmetschungen bei den Beratungen und die Herausforderungen, die die Umsetzung der Online-Beratung in den Notrufen mit sich bringt.

Vielen Dank für den Besuch und den wertvollen Austausch.

Die Interventionsstelle ist ein pro-aktives Beratungsangebot für Frauen*, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.
Wir werden hier erst aktiv, wenn eine Betroffene sich an die Polizei wendet und ihr Einverständnis zur Datenübermittlung gegeben hat. Nur ein Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt löst die Datenübermittlung an die Interventionsstelle aus. Die Interventionsstelle kooperiert hier mit den Polizeiinspektionen Ebersberg und Poing.

Interventionsstelle

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist die Interventionsstelle.

Dazu arbeiten wir eng mit der PI Ebersberg und PI Poing zusammen.

Wir werden aktiv, wenn die Betroffene nach einem Polizeieinsatz ihr Einverständnis zur Kontaktaufnahme gibt. Wir unterstützen dann in Fragen zum Gewaltschutz, bei Gerichtsterminen und leisten wichtige Stabilisierung und Ressourcenarbeit nach der Anzeigenerstattung und während des Verfahrens.

Dazu erschien im Merkur vor kurzem ein Bericht über die Schwerpunktsachbearbeiterinnen „Häusliche Gewalt“ der PI Poing.
Wer schlägt, der geht: Polizei Poing konsequent gegen häusliche Gewalt (merkur.de)